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LALVIN VP41™ – Robuste Malolaktische Bakterien für anspruchsvolle Weine LALVIN VP41™ ist eine leistungsstarke Malolaktik-Bakterien-Starterkultur (Oenococcus oeni), entwickelt für Malolaktische Fermentation (MLF) unter schwierigen Bedingungen. Sie wurde aus einem heißen Klima in Italien isoliert und mit dem innovativen MBR™-Verfahren optimiert. Diese Kulturen überzeugen durch schnelle Implantation, hohe Belastbarkeit und verlässliche sensorische Ergebnisse. VP41™ ist eine bewährte Kultur für die malolaktische Gärung (MLF) und besonders beliebt bei Winzern und Hobbywinzern, die auf Stabilität, Frische und saubere Aromatik setzen. Diese robuste Bakterienkultur arbeitet zuverlässig selbst unter schwierigen Bedingungen wie hohem Alkoholgehalt, niedrigem pH-Wert oder erhöhtem Schwefeldioxidgehalt. Leistungsmerkmale pH-Toleranz: funktioniert bei pH > 3,1 Alkoholtoleranz: bis 16 % vol. SO₂-Toleranz: bis 60 mg/l Gesamt-SO₂ (bitte freie/molekulare SO₂ bei niedrigem pH beachten) Temperatur-Toleranz: ab 16 °C und darüber Geringer Nährstoffbedarf – ideal bei nährstoffarmen Weinen Schnelle MLF-Kinetik, präzise Implantation Geringe flüchtige Säurebildung Kein Vorläufer für Brettanomyces-Phenole (cinnamoyl Esterase-negativ) Keine Produktion biogener Amine – für sichere sensorische Qualität :contentReference[oaicite:1]{index=1} Vorteile & Sensorik VP41™ bewältigt MLF zuverlässig – selbst bei hohen Alkohol- und SO₂-Konzentrationen oder niedrigem pH – und bietet dabei eine einfache Anwendung: direkte Inokulation ohne Vorrehydration. Die sensorische Entwicklung bleibt fruchtig, mit wenig Diacetyl (Butter-Aroma) und feiner Bio-Deacidierung für ausgewogene Weine mit dezentem Aromaprofil. Wann einsetzen? Bei herausfordernden MLF-Bedingungen: hohe Alkoholwerte, niedriger pH, hohe SO₂ Für fruchtbetonte Weiß-, Rosé- und Rotweine, auch bei stabilitätskritischen Weinstadien Wenn eine präzise, diacetinarme sensorische Entwicklung erwünscht istNach der Gärung. Umwandlung dauert im Normalfall 2-4 Wochen Anwendung & Dosierung Eine Einheit reicht für bis zu 250 L Wein oder Most. Direkte Zugabe möglich: Einfach den Inhalt des Beutels in den Jungwein oder bei Gärende in Most geben. Sanft umrühren, um eine gleichmäßige Verteilung sicherzustellen. Optimale Bedingungen: Temperatur ≥ 16 °C, pH > 3,1, Alkohol ≤ 16 % vol., Gesamt-SO₂ ≤ 60 mg/l. Tipp für bessere Verteilung Für eine besonders gleichmäßige Verteilung kannst du den Inhalt des Beutels in chlorfreiem Wasser bei ca. 20 °C für max. 15 Minuten rehydrieren. Anschließend direkt zum Wein oder Most geben und vorsichtig einrühren. Lagerung & Haltbarkeit Trocken, kühl (im Kühlschrank oder gefroren) und lichtgeschützt lagern. Haltbarkeit: 18 Monate bei +4 °C oder 36 Monate bei –18 °C im ungeöffneten Originalbeutel. Nach dem Öffnen sofort vollständig verwenden. Transportbeständig: bis zu 3 Wochen bei < 25 °C ohne Qualitätsverlust. Vorteile von VP41™ Sehr robust und tolerant gegenüber schwierigen Bedingungen. Sorgt für stabile, klare und aromatische Weine. Fördert fruchtige Noten und erhält die Frische. Einfach in der Anwendung – direkt oder nach Rehydration. Für wen sind klassische Oenococcus oeni (z. B. VP41™) besser geeignet? Für Weine mit niedrigerem pH (3,1–3,5) ML PRIME™ benötigt pH ≥ 3,4, während O. oeni auch bei sauren Weinen stabil arbeitet. Für Weine mit höherem Alkohol (> 15,5 % vol.) O. oeni ist alkohol-toleranter. Für Weiß- und Roséweine, die klassisch nach der Gärung MLF durchlaufen sollen O. oeni ist Standard für Sekundärgärung und bewährter bei empfindlicher Aromatik. Für Winzer, die eine gewisse Diacetyl-Note (buttrig, cremig) wünschen Diese wird von manchen O. oeni-Stämmen produziert, von ML PRIME™ jedoch nicht.
ML PRIME™ – Schnell & sicher malolaktisch per Ko-Inokulation ML PRIME™ ist eine einzigartige lyophilisierte Starterkultur auf Basis von Lactiplantibacillus plantarum, entwickelt für eine extrem schnelle und zuverlässige malolaktische Gärung (MLF) – ideal per Ko-Inokulation. Innerhalb von 3 bis maximal 10 Tagen ist die MLF abgeschlossen – und das ohne die Produktion unerwünschter Nebenprodukte wie flüchtiger Säuren. Warum ML PRIME™ besonders ist Ultra schnelle MLF – meist ohne Latenzphase Kein Risiko von flüchtigen Säuren (VA) – keine Verzuckerung von Traubenzucker oder Zitronensäure zu Essigsäure Präzise Steuerung der Fermentation – keine Bildung biogener Amine und keine Vorläufer für Brett-Fehler Starke Widerstandsfähigkeit gegen Chitosan-basierte Mittel (z. B. Bactiless™, Alliance™) Einsatzgebiete Rotweine mit geringem Malatgehalt (≤ 3 g/L) Hohe pH-Werte (≥ 3,4) (zunehmend relevant durch Klimawandel) Perfekt zur Ko-Inokulation: 24 h nach Hefezugabe in den Most geben Auch geeignet zur Reaktivierung bei stockenden MLFs, in Weiß- oder Roséweinen – nach entsprechender Labortestung Anwendung & Dosierung Dosierung exakt einhalten – die Kultur vermehrt sich im Wein nicht selbst Zugabe direkt zum Most 24 h nach Hefezugabe – keine Rehydrierung notwendig Vorzugweise in 1:1 Most-Wasser-Mischung kurz ansetzen für gleichmäßige Verteilung Optimale Bedingungen Temperatur : 20–26 °C Alkohol: < 15,5 % vol. pH-Wert: ≥ 3,4 Gesamt-SO₂: ≤ 50 ppm Lagerung & Haltbarkeit Ungeöffnet: 18 Monate bei 4 °C; bis zu 36 Monate bei –18 °C :contentReference[oaicite:7]{index=7} Versand-/Transporttoleranz: bis zu 3 Wochen bei < 25 °C ohne Qualitätsverlust Vorteile auf einen Blick Extrem schnelle MLF – direkt in der alkoholischen Gärung integrierbar Keine sensorischen Defekte – keine VA, Diacetyl oder biogene Amine Reduziert mikrobiologische Risiken – blockiert unerwünschte Mikroflora Flexibel in Rot-, Weiß- und Roséweinen einsetzbar (mit vorheriger Validierung) Für wen ist ML PRIME™ geeignet? Hobby- und Profiwenger mit Rotweinen bei höherem pH (≥ 3,4) Besonders bei Trauben aus warmen Jahrgängen, die weniger Säure und höheren pH haben. Wenn die malolaktische Gärung sehr schnell abgeschlossen werden soll → Ko-Inokulation direkt in der alkoholischen Gärung, MLF ist nach wenigen Tagen erledigt. Winzer, die keine sensorischen Risiken eingehen wollen Da ML PRIME™ keine flüchtigen Säuren, kein Diacetyl und keine biogenen Amine bildet. Bei Mosten mit wenig Äpfelsäure (< 3 g/L) – ML PRIME™ baut diese sehr effizient ab.